Sehr geehrte Damen und Herren,

Aufgrund einer völlig neuen Situation für uns, mit der wir seit einem Jahr konfrontiert werden, habe ich mich heute dazu entschlossen, Sie, also unsere Neukunden als auch Bestandskunden, über diesen Umstand zu informieren, damit Aufklärung in die Sache gebracht wird.

Konkret geht es um den Artikel auf Webwiki, einem werbefinanzierten Bewertungsportal, auf welchem wir durch Herrn Elvin Mujic, Betreiber der HUK Coburg Niederlassung in Bottrop, bewertet worden sind.

Wie Herr Mujic selbst öffentlich schreibt, war dieser im letzten Jahr Kunde unserer Werbedienstleistungen für einen vergleichsweise sehr kurzen Zeitraum.

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Aufgrund einer völlig neuen Situation für uns, mit der wir seit fast einem Jahr konfrontiert werden, habe ich mich heute dazu entschlossen, Sie, also unsere Neukunden als auch Bestandskunden, über diesen Umstand zu informieren, damit Aufklärung in die Sache gebracht wird.

Konkret geht es um den Artikel auf Webwiki, einem werbefinanzierten Bewertungsportal, auf welchem wir durch – hier genannt – Herrn M. bewertet worden sind.

Wie Herr M. selbst öffentlich schreibt, war dieser im letzten Jahr Kunde unserer Werbedienstleistungen für einen vergleichsweise sehr kurzen Zeitraum.

Wir wurden von ihm mit der Verwaltung und Erstellung von Google Ads Werbekampagnen beauftragt.

Wie wir jedem Kunden mitteilen, benötigen diese eine Einlaufzeit von mindestens drei Monaten nach der Erstellung. In dieser Zeit sollten große Änderungen klar vermieden werden, damit man Googles Suchalgorithmus mit ausreichend Daten versorgen kann.

Bedauerlicherweise war Herr M. nach kurzer Zeit von den Dienstleistungen innerhalb des vereinbarten Testzeitraums nicht zufrieden und wünschte die Kampagnen zu pausieren.

Diesem Wunsch kamen wir nach, mit dem Hinweis, dass die Einlernungsphase von Google noch nicht abgeschlossen sei. 

Hauptgrund für diese Pausierung waren laut Herrn M. die hohen Google Ads Kosten, wobei er betonte, dass er nicht mit unseren Dienstleistungen unzufrieden sei.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass Herr M. während seiner Zeit eigenen Angaben zu Folge weder Verluste, noch Gewinne in dieser Zeit gemacht hat. Eine Ausnahme kann hierbei das Ende vor der Pausierung gewesen sein, da es üblich war, das es teilweise länger anhaltende „Aufwärts-“ als auch „Abwärtstrends“ gab, die sich in der Regel selbst ausgeglichen haben.

Aufgrund der damaligen Konkurrenzlage bei Herrn M., waren diese Ergebnisse sehr gut, zumal man bedenken muss, dass zur damaligen Zeit die Klickpreise aufgrund des Konkurrenzdrucks durch andere Wettbewerber in die Höhe geschossen sind.

Auch hatte Herr M. nicht den „Stammkundenstatus“ bei Google Ads, mit dem er nicht von kurzfristigen Änderungen, wie seine Konkurrenten, verschont bleiben würde (Google achtet darauf, dass lange Wettbewerber nicht ausgeblendet werden, nur weil ein neuer Wettbewerber kurzfristig ein deutlich höheres Werbebudget einstellt).

Gemäß unserer alten Verträge heißt es, dass mindestens 50€ pro Monat bzw. ein gewisser Prozentsatz vom ausgegeben Werbebudget an uns für unsere erbrachten Dienstleistungen zu bezahlen sind. Die streitgegenständlichen 50€ waren von unserer Seite aus demnach als Mindestdeckelung zu verstehen gewesen, damit wir auch bei geringem Werbebudget für unsere Dienstleistungen entlohnt werden.

In dem Zeitraum, in dem die Kampagnen von Herrn M. also pausiert waren, konnten wir leider nicht weiter wirtschaftlich arbeiten und andere Interessenten mussten vorerst abgelehnt werden.

Wir waren trotz alledem bestrebt mit Herrn M. eine Einigung zu erzielen und so gelang es uns – auch nach Beendigung des gerichtlichen Verfahrens – eine Einigung zu erzielen, die für beide Seiten sehr zufriedenstellend ist. Das Ergebnis ist unter anderem diese von beiden Seiten gemeinsam verfasste Stellungnahme.

Gerne weise ich Sie auf die durchschnittlichen Werbeausgaben von unseren ehemaligen Kunden der Versicherung nach ca. einem Jahr der Zusammenarbeit mit uns hin.

Die letzte Erfahrung in diesem Fall zeigte, dass das Werbebudget bei diesen Kunden bei ca. 30.000€ monatlich liegt, an dem sich unsere monatliche Provision (Netto) bemessen hatte.

Sie sehen, wie ärgerlich dieser Umstand für uns war. Diese drei Monate waren bei der Niederlassung, mit der wir nach Herrn
M. zusammengearbeitet hatten, verloren. Monate, in denen uns deutlich mehr Geld verloren gegangen ist, als wir mit Herrn M. insgesamt verdient hatten, wie sich im Nachhinein herausstellte. Natürlich haben uns die 50€ monatlich (die aufgrund von buchhalterischen Gründen den Streitwert in dem genannten Gerichtsverfahren bildeten) nicht in eine geschäftskritische Lage gebracht.

Wir hoffen, dass sie nunmehr verstehen, dass Bewertungen über unser Unternehmen aus dem Affekt eines Missverständnisses entstanden sind, welches im Nachgang diskret geklärt werden konnte. 

Zusammenfassend bedanke ich mich für die genommene Zeit, die Sie sich genommen haben und hoffe, dass Sie Verständnis für unser Unternehmen zeigen können.

Gez.

Noel Widdra